Schloss Gröditz_Copyright Pro Gröditz e.V._1

Veranstaltungsort
Schloss Gröditz
Am Schloss 12
02627 Weißenberg

Gastgeber
Beat v. Zenker zu Pommritz

DONNERSTAG, 16. SEPTEMBER 2021, 19:00 UHR

SCHLOSS GRÖDITZ

PROGRAMM

Kooperation mit dem internationalen Kammermusikfestival Krzyzowa-Music.
Musik aus Kreisau. Für Europa (Polen) und dem Sechsstädtebundfestival! als Beitrag zum deutsch-jüdischen Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“
18:00 Uhr: Gespräch mit den Künstlern von Krzyzowa-Music
19:00 Uhr: Kammerkonzert, u.a. mit dem Klavierquintett von Mieczyslaw Weinberg.

Mieczysław Weinberg: Violinsonate Nr. 5 op. 53 in g-Moll, D. Shostakowitsch gewidmet
Dimitri Shostakowitsch: Klavierquintett op. 57 in g Moll (1940)

PAUSE 

Mieczysław Weinberg: Klavierquintett op. 18 (1944)

 

Klavierquintett:
Stephen Waarts, Violine (USA)
Olivier Robin, Violine (Frankreich)
Emma Wernig, Viola (Deutschland/USA)
Mika Hakhnazaryan (Kuss Quartett), Violoncello (Armenien)
Yannick Rafalimanana, Klavier (Frankreich)

SCHLOSS GRÖDITZ

ZUR HISTORIE

Schon 1222 wird Gröditz als Rittergut erstmals erwähnt. Der Ort ist älter, denn die typische Wehrschanze des Schlossparkes weist auf eine Besiedlung ab dem Jahre 800 hin.

Die Chronik der wechselnden Besitzer, die hohe Ämter in der sächsischen Geschichte begleitet haben, ist lang und sorgte für den Erhalt und den Ausbau des Schlosses. 1920 übernahm es Rudolf v. Krauss, der mit Gerda v. Zenker vermählt war. 1921 brannte das Schloss teilweise ab und wurde 1922-24 von Bodo Ebhardt dem Hofarchitekten und Burgenrestaurator des letzten Sächsischen Königs in seiner ursprünglichen Form wieder aufgebaut.

1945 wurde Gerda v. Krauss, geb. v. Zenker enteignet. Das Gebäude beherbergte danach zunächst Flüchtlinge, war ab 1949 Tuberkulose-Heilanstalt und später Außenstelle des Fachkrankenhauses Großschweidnitz.

2006 erwarb Beatus E.H. v. Zenker zu Pommritz, ein Grossneffe von Gerda v. Krauss, das Anwesen. Gemeinsam mit dem Förderverein „Pro Gröditz e.V.” erfolgt seitdem der schrittweise Aufbau und die Restaurierung des barocken Gesamtensembles. Neben der Restaurierung der Wohn- und Gesellschaftsräume, der vielen Nebengebäude und des wunderschönen Schlossparks mit seinem alten Baumbestand und den liebevoll angelegten Rosenbeeten geht es dem Förderverein vor allem um die Wiederbelebung dieses Ortes als Kultur- und Begegnungsstätte für Einwohner und Gäste. Die Pilgerherberge „Santa Martha“ ist ein gemütlicher Ort für Pilger entlang der „Via regia“.

Im Sommer begrüßt man auch gerne am Wochenende Wanderer zu Kaffee und Kuchen, denn das Schloss Gröditz ist Ausgangsort für den Besuch des Naturschutzgebietes „Gröditzer Skala“.

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