MINISTERPRÄSIDENT MICHAEL KRETSCHMER

Foto: ©Pawel Sosnowski

GRUSSWORT

MINISTERPRÄSIDENT
MICHAEL KRETSCHMER

Liebe Freundinnen und Freunde der Kammermusik!

Derzeit sind Archäologen aus Sachsen und Polen dabei, unter der Überschrift „1000 Jahre Oberlausitz – Menschen, Burgen, Städte“ Zeugnisse dieser Geschichte auszugraben und öffentlich zugänglich zu machen. Auch Musik wird manchmal „ausgegraben“, aus Bibliotheken und Archiven. Vor allem aber erschließen sich musikalische Traditionen durchs Musizieren.

Die Oberlausitz ist eine Region mit einer reichen musikalischen Tradition, die bis heute höchst lebendig ist. Die Bläserkompositionen des Bautzner Stadtpfeifers Johann Pezel werden auch 300 Jahre später noch gern gespielt.
Die geistliche Vokalmusik des Zittauer Organisten und Komponisten Andreas Hammerschmidt findet bis heute ihre Zuhörer. Und wer „Wie lieblich ist der Maien“ anstimmt, tut dies nach einem Text des barocken Kirchenlieddichters Martin Behm aus der Oberlausitzer Sechsstadt Lauban.

Während der Lausitzer Musiksommer in diesem Jahr coronabedingt leider ausfallen muss, kann das Kammermusikfest Oberlausitz alle Freunde und Freundinnen der Musik mit seinem erlesenen Programm erfreuen, an bezaubernden Orten in und um Bautzen. Die Konzerte werden ihre Besucher sicherlich reichlich für die kulturelle Durststrecke des Frühjahrs und Sommers entschädigen.
Zugleich sammeln die Musikerinnen und Musiker mit ihren Benefizkonzerten Geld, mit dem wichtiges ehrenamtliches Engagement im Landkreis Bautzen unterstützt wird. Dabei sind es im Augenblick gerade die Künstlerinnen und Künstler selbst, welche finanzielle Unterstützung brauchen.

Umso mehr ist dem Organisationsteam zu wünschen, dass die Spenden reichlich fließen und das gesellschaftliche und kulturelle Engagement in der Oberlausitz weiter gestärkt werden kann.

Mit den besten Wünschen für Sternstunden der Musik grüßt Sie

Michael Kretschmer
Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

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