Schloß-Kuppritz-01.08.2015

Veranstaltungsort
Schloss Kuppritz
Kuppritz 21
02627 Hochkirch OT Kuppritz

Gastgeber
Sebastian Flämig

MONTAG, 13. SEPTEMBER 2021, 19:00 UHR

SCHLOSS KUPPRITZ

Der Schlossherr bietet um 16:30 Uhr eine Führung durch Schloss Kuppritz an, zu der Sie sich direkt per Mail kontakt@schloss-kuppritz.de anmelden können.

PROGRAMM

Cantate Domino
Gregorianisch

Exsultate Justi
Lodovico Grossi da Viadana
Arr.: Doug Poppen

Wer nur den lieben Gott lässt walten
Georg Neumark
Arr.: Gustav Schreck

Gott, wie groß ist deine Güte
Johann Sebastian Bach
Arr.: Georg Schumann

Ich hebe die Augen zu dir
Bernhard Klein
Arr.: Jan Lang

Der Herr ist mein Hirt
Bernhard Klein
Arr.: Jan Lang

Trösterin Musik
Anton Bruckner

Ubi Caritas
Ola Gjeilo
Arr.: Jan Lang

Wochenend und Sonnenschein
Milton Ager

Sh-Boom (Life could be a Dream)
James Keyes, Claude Feaster, Carl Feaster, Floyd
McRae und James Edwards
Arr.: Anne Raugh

Mein kleiner grüner Kaktus
Bert Reisfeld/Albrecht Marcuse
Arr.: Burkard Peter

Der Lindenbaum
Franz Schubert
Arr.: Ernst Rudorff

Schöne Nacht
Wilhelm Nagel

In The Good Old Summertime
George Evans
Arr.: SPEBSQSA, INC.

Es flog ein alter Käfer
Wenzel Heinrich Veit

Yellow Submarine
John Lennon/Paul McCartney

Stand by me
Ben E. King, Jerry Leiber und Mike Stoller
Arr.: Mac Huff

And so it goes
Billy Joel
Arr.: Kirby Shaw

Spanische Nächte
Ernst Fischer

Hymne an die Nacht
Ludwig van Beethoven
Arr.: Ignaz Heim/Joseph Haas

„twentytwo-Ensemble“ (Mitglieder des Dresdner Kreuzchores)

Ab 18:00 Uhr begrüßen wir unsere Konzertgäste
mit einem Sektempfang vor dem Schloss.

SCHLOSS KUPPRITZ

ZUR HISTORIE

Das Rittergut Kuppritz wurde erstmalig im Jahre 1225 urkundlich erwähnt (Otto de Koperic). In den folgenden Jahrhunderten gab es zahlreiche Eigentümerwechsel. Die ältesten Bestandteile des aktuellen Schloss-Baukörpers sind mindestens aus dem 16. Jahrhundert, wenn nicht gar älter. Vermutlich infolge von massiven Beschädigungen durch die `Schlacht bei Hochkirch` (1758) erfolgten bis 1773/75 umfangreiche Reparatur-, Umbau- und Anbau-Maßnahmen durch den damaligen Rittergutsbesitzer C. L. v. Leubnitz. Das Hauptgebäude wurde durch einen rechtwinkligen Anbau ergänzt und somit ein neuer Eingangsbereich geschaffen. Bis ca. 1758 existierte ganz offensichtlich als Eingang eine Freitreppe hinauf bis ins 1. OG. Auch die spätbarocke Innentreppe aus Holz wurde wahrscheinlich um 1773 eingebaut.

Von 1816-1945 war das Rittergut Kuppritz durchgehend in  Familienbesitz. 1816 erwarb Christian Heinrich v. Kindt die Rittergüter Kuppritz und Hochkirch. In dieser Zeit wurde wahrscheinlich der Uhrwerks-Turm auf dem Anbau von 1773 ergänzt. Des Weiteren entstanden ab ca. 1830 die Wirtschaftsgebäude (Inspektoren-Haus, Gutsarbeiterwohnungen, Brauerei/Brennerei, Ställe, Scheunen u.a.), welche den heute noch existenten Zustand als Vierseitenhof begründeten. Im Jahre 1913 erfolgte ein weiterer Anbau, die sogenannte `Closett-Anlage` (Sanitärtrakt über vier Ebenen) durch den damaligen Rittergutsbesitzer Rudolf Elwir Hähnel (Neffe von C. H. Kindt, Schwiegervater von Aemil v. Loeben, Großvater von Hans v. Loeben).

Ab ca. 1930 wurden vom letzten Rittergutsbesitzer Hans v. Loeben weitere Umbau- und Ausbau-Arbeiten durchgeführt. U. a. hat er auch 1937/38 den heute noch existierenden Kuppritzer Park, unmittelbar angrenzend an das Schloß, angelegt. 2011 wurde Schloss Kuppritz von Sebastian Flämig gekauft, der sich mit dem anschließend gegründeten
Verein „Freundeskreis Schloss Kuppritz e.V.“ intensiv um den Erhalt und die umfassende Restaurierung bemüht. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, Schloss Kuppritz zu einer generationsübergreifenden, kulturellen Begegnungsstätte und Musik-Akademie auszubauen. Nach umfangreichen Baumaßnahmen erstrahlt die Fassade bereits wieder in neuem Glanz. Das historische Uhrwerk wurde ebenso aufwändig restauriert wie Wände, Deckenmalerei und Fußboden des sogenannten „Blauen Saals“. Im fertig restaurierten Saal fanden bereits erste musikalische Darbietungen statt – liebevoll als
„Konzerte auf der Baustelle“ tituliert – die sich großen Zuspruchs der Oberlausitzer Bevölkerung erfreuten.

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