+++ Besucherrekord: 2.300 begeisterte Besucher feiern über 100 Künstler bei 9 Konzerten in 7 Schlössern und Kirchen
+++ Publikumsinteresse: Starke Resonanz mit 93% Auslastung
+++ Touristenmagnet: Konzertbesucher aus 10 Bundesländern
Eine Welle der Begeisterung und Sympathie rollte vom 15. – 22. August durch die Oberlausitz und ließ manches verwunschene Schloss aus allen Nähten platzen. Mit 2.300 Besuchern und zahlreichen ausverkauften Spielstätten erreichte Sachsens jüngstes Klassikfestival bei seinem vierten Durchgang einen neuen Besucherrekord (2023: 1.700, 2021: 950, 2020: 650) mit einer Auslastung von 93% über alle Konzerte.
Intendant Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld zeigte sich begeistert über diese Resonanz: „Wir sind geradezu überwältigt vom Zuspruch unseres Publikums. Die vierte Festival-Ausgabe war in jeder Hinsicht ein Quantensprung. Künstlerisch erleben wir Abend für Abend Konzerte auf höchstem musikalischem Niveau. Alle Künstlerinnen und Künstlern wachsen auf der Bühne über sich hinaus und schaffen eine magische Konzertatmosphäre. Unser begeistertes Publikum empfängt sie mit spürbarer Sympathie und feiert ihre Auftritte mit Standing Ovations und großen Emotionen. Die Besucher schätzen die Unterschiedlichkeit der Konzertformate, die spannenden, völlig verschiedenen Künstlerpersönlichkeiten, die abwechslungsreichen Spielstätten – Schlösser und Kirchen – und ganz besonders die herausragende künstlerische Qualität der dargebotenen Musik und deren auf den Ort abgestimmte Programmatik. In Kombination mit unserem engagierten, gastfreundlichen, herzlichen Festival-Team ergibt sich daraus eine einmalige, unverwechselbare Festival-Atmosphäre, für die ich allen Beteiligten von Herzen dankbar bin.“
Innerhalb der Festivalwoche vom 15. – 22. August präsentierte das Kammermusikfest Oberlausitz Weltstars der Klassik, u.a. das Scharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker, die Dresdner Kapellsolisten, das Thüringer Bach Collegium, das Ensemble Polyharmonique, die Batzdorfer Hofkapelle, das Moritzburg Festival Orchester mit Dirigent Josep Caballé Domenech, das Grundmann-Quartett sowie die international gefeierten Solisten Nils Mönkemeyer (Viola), William Youn (Klavier), Tobias Berndt (Bariton), Serafina Jaffé (Harfe), Mira Wang (Violine), Gernot Süßmuth (Violine) und Aleksandr Hrustevich (Akkordeon).
Erstmals fanden das Kammermusikfest Oberlausitz und der KunstBUS Oberlausitz zeitgleich statt mit einem Füllhorn an erstklassigem Konzert- und Kunstgenuss.
Die Kulturmarke „Kammermusikfest Oberlausitz“ etabliert sich zunehmend auch über die Grenzen Sachsens hinaus und so profitierte die Oberlausitz in der Festival-Woche touristisch von Gästen aus 10 Bundesländern. „Unser Festival führt die Oberlausitz im Namen und hat deshalb auch zum Ziel, möglichst vielen Menschen in Deutschland ein positives Bild der Landkreise Bautzen und Görlitz zu vermitteln und unsere Stärken – Kultur, Natur, historische Denkmale, Gastfreundschaft, Kulinarik u.v.m. – auf sympathische und vielfältige Weise erlebbar zu machen. Unsere örtlichen Partner (Hotels, Pensionen, Restaurants, Caterer usw.) freuen sich über eine hohe Umwegrentabilität des Festivals, die zu guten Umsätzen bei allen Beteiligten führt, da sich viele Festivalgäste eine Woche Urlaub in der Oberlausitz gönnen und entsprechende Angebote dankbar konsumieren“, zeigt sich Festival-Intendant Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld auch mit dem florierenden Festival-Umfeld zufrieden.
Mit Abschluss des diesjährigen Festivals wird dessen Trägerschaft von der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz auf die neu gegründete Stiftung Kammermusikfest Oberlausitz mit Stammsitz Rittergut Schloss & Park Gröditz übergehen. Dieser Stiftung steht ein Donatoren-Kreis mit namhaften Persönlichkeiten aus ganz Deutschland zur Seite, der mit einer jährlichen Gabe Förderstipendien für musikalische Nachwuchstalente ermöglicht. Im Rahmen des Abschlusskonzertes morgen wird die Stiftung ein erstes Förderstipendium vergeben. Erster Stipendiat ist der Görlitzer Querflötist Abed Jiji (17), der in diesem Jahr den 2. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert gewonnen hat. Er wird die Stiftungsurkunde aus den Händen des künstlerischen Leiters der Kammermusikfest Oberlausitz Akademie, Prof. Nils Mönkemeyer und der Leiterin des Donatoren-Kreises, Dr. Cordula Adams, erhalten. Das Stipendium ist auf 1 Jahr angelegt und mit 100,- EUR pro Monat dotiert. Abed Jiji wird dieses Jahr nutzen, um sich auf sein angestrebtes Musikstudium vorzubereiten.
Das 5. Kammermusikfest Oberlausitz findet vom 10. – 17. September 2027 statt.